Das darf auf keiner Radtour fehlen!

Wenn Sie eine Reise mit dem Fahrrad planen, führt kein Weg daran vorbei – Sie müssen einiges mitnehmen.

Dabei gilt der Grundsatz: Weniger ist mehr. Unzählige Radfahrer haben nach ein oder zwei Wochen ihrer Reise überschüssige Sachen nach Hause geschickt, nachdem sie gemerkt haben, wie wenig sie eigentlich brauchen und wie schwer ihre zusätzlichen Sachen sind.

Die Wahrheit ist: Je weniger Gewicht Sie mit sich herumtragen, desto mehr Spaß macht das Radfahren. Mit der Zeit werden Sie herausfinden, was für Sie am besten funktioniert.

Kleidung für Touren

Suchen Sie nach Kleidung, die leicht, packbar (d. h. nicht sperrig), vielseitig und für die zu erwartenden Bedingungen geeignet ist.

Manche Leute denken, dass es Kleidung für das Radfahren und für die Freizeit gibt, aber nehmen Sie so viel wie möglich Kleidung mit, die für beides geeignet ist. Viele Radfahrer schwören auf ein leichtes, locker sitzendes, langärmeliges Hemd, das sie vor Sonneneinstrahlung schützt. Wenn es kühl wird, sind mehrere Schichten angesagt. Wenn das Wetter bedrohlich aussieht, halten Sie Ihre wasserdichten Außenschichten während der Fahrt leicht zugänglich.

Radhosen, Radschuhe, ein Helm, Regenkleidung, Strumpfhosen und Radhandschuhe machen das Radfahren angenehmer. Eine gute Regenjacke und -hose sind unverzichtbar, und es gibt eine Vielzahl von Optionen, die speziell für Radfahrer entwickelt wurden; achten Sie auf Gore-Tex oder ein anderes wasserdichtes Material, das atmungsaktiv ist und vor Regen und Wind schützt.

Checkliste für die wichtigste Tourenausrüstung

Radschuhe haben steife Sohlen, um die Effizienz beim Treten zu erhöhen und Ihre Füße vor dem anhaltenden Druck beim Treten zu schützen – was eine gute Sache ist -, aber stellen Sie sicher, dass sie eine gewisse Flexibilität haben, vor allem im Zehenbereich, wenn Sie sie auch außerhalb des Fahrrads benutzen wollen.

Außerdem schwellen die Füße mancher Menschen beim Radfahren leicht an. Wählen Sie daher Schuhe, in denen Sie Ihre Zehen frei bewegen können und die Platz für eine zusätzliche Sockenschicht bieten. 

Auch der Sattel ist besonders wichtig. Wenn Sie mehrer Tage unterwegs sind werden Sie einige Stunden auf dem Sattel verbringen umso wichtiger ist es, dass ihre Hintern nicht bereits nach 10 km wehtut.

Wählen Sie zum Beispiel einen Sattel Mountainbike, diese sind besonders bequem.

Packen Sie Ihre Packtaschen

Wenn Sie mit Packtaschen unterwegs sind, sollten Sie versuchen, das Gesamtgewicht zwischen 8 und 20 kg  zu halten. Ihr Fahrrad ist am stabilsten, wenn Sie mehr Gewicht in die vorderen Packtaschen packen – etwa 60 Prozent des Gewichts vorne und 40 Prozent hinten. Experimentieren Sie mit der Gewichtsverteilung, um das beste Fahrverhalten für Ihr spezielles Fahrrad zu finden.

Gegenstände wie Werkzeug, Ersatzteile, Kochutensilien, Kraftstoffflaschen, Lebensmittel und Fahrradkleidung gehören in die vorderen Gepäcktaschen, leichte, sperrige Gegenstände wie Kleidung in die hinteren Gepäcktaschen. Schlafsack, Isomatte und Zelt werden in der Regel auf den Gepäckträger geschnallt und erhöhen das Gewicht auf dem Hinterrad.

Legen Sie vor dem Packen die Packtaschen und den Schlafsack mit strapazierfähigen Plastikmüllsäcken aus. Obwohl manche Packtaschen als „wasserdicht“ gekennzeichnet sind, können sie trotzdem undicht werden, besonders bei starkem Regen. Rollen Sie Ihre Kleidung zusammen und packen Sie sie vertikal ein (Ziplock-Beutel eignen sich gut, um die Dinge zu ordnen und trocken zu halten). Auf diese Weise können Sie das Ende jeder Rolle sehen, um sie leichter zu identifizieren und Faltenbildung zu vermeiden.

Packen eines Anhängers

Achten Sie beim Packen eines Anhängers für eine Tour darauf, dass Ihr Gewicht zwischen 8 und 20 kg liegt. Achten Sie darauf, dass die Kupplung Fahrradanhänger die maximale Traglast nicht überschreitet

Das meiste, was Sie für eine Tour benötigen, passt in die Ladetasche, die bei vielen Anhängern mitgeliefert wird. Versuchen Sie, die schwerste Ausrüstung niedrig und vorne im Anhänger zu verstauen, um die größte Stabilität zu erreichen. Experimentieren Sie mit der Gewichtsverteilung, um die besten Ergebnisse für Ihr spezielles Fahrrad zu finden.

Falls vorhanden, können Sie Abdeckplanen und einen Ersatzreifen unterhalb der Anhängertasche sicher auf dem Anhänger befestigen. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Anhänger werden mit einer wasserdichten Tasche geliefert. Wenn dies nicht der Fall ist, können Sie Ihre Tasche mit einem strapazierfähigen Plastikmüllsack auskleiden.

Extras und andere Taschen

Beginnen Sie Ihre Reise mit zusätzlichem Platz in Ihren Packtaschen für Dinge, die Sie unterwegs mitnehmen. Der zusätzliche Platz erleichtert auch das schnelle Packen.

Bewahren Sie Ihr Portemonnaie, Ihre Kamera und häufig benötigte Gegenstände in einer abnehmbaren Lenkertasche, einer Gürteltasche oder einem kleinen Rucksack auf und nehmen Sie diese immer mit, wenn Sie das Fahrrad verlassen.

Werkzeug zum Reparieren von Reifenpannen können Sie in Ihrer Lenkertasche oder einer kleinen Sitztasche verstauen, damit Sie leicht darauf zugreifen können. Fünf bis acht Pfund sollten Sie maximal in eine Lenkertasche packen.