Baumschule – was

Den Begriff Baumschule hört man sicherlich öfters, doch nur wenige wissen, um was es sich hierbei tatsächlich handelt. Eine Baumschule ist im Prinzip eine große Gärtnerei, welche Forst- und Landwirtschaft oder auch Gartenbau erwerbsmäßig betreibt.

Die Anbauflächen der Baumschule sind meist mit Sträuchern, Zierhölzern, Bäumen, Obstbäumen oder Forstpflanzen bestückt. Auch werden die Pflanzen oft in diversen Pflanzcontainern herangezogen, bis sie eine bestimmte Größe erreicht haben und anschließend weiterverkauft werden. Beispiele für solche Baumschulen wären zum Beispiel das Gartencenter, die Obstbauern, Winzer, Waldbauern, Weihnachtsbaumverkäufer und einige andere. Man glaubt es kaum, doch Baumschuler ist ein richtiger Ausbildungsberuf. Meist haben die unterschiedliche Baumschulen eine spezielle Spezialisierung. Man glaubte s kaum, jedoch hat die Baumschule bereits eine alte Geschichte hinter sich. Bereits bei den Römern war das Heranziehen von Stecklingen bekannt. Während des Mittelalters wurden die Pflanzen meist in diversen Klostergärten vermehrt. Erst seit dem vierzehnten Jahrhundert gab es in den Fürstengütern eigene Pflanzkulturen. Während des Dreißigjährigen Krieges wurden auch die natürlich entstandenen Wälder zum ersten Mal bewusst durch Setzlinge verjüngt. Der Mensch hat seit dem erkannt, dass etwas für die Natur getan werden muss. So ist auch heute noch jeder Waldbesitzer verpflichtet, seine Wälder nicht nur zu holzen, sondern auch nur Setzlinge zu erneuern.

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